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Herzlich Willkommen

auf den Seiten der ev. Michaelskirche Forchtenberg.

Schön, dass Sie bei uns gelandet sind. Wir möchten uns Ihnen gern vorstellen.

Wir sind evangelische Christen, die ihren Glauben auch im Alltag leben wollen. Was uns verbindet, ist der Glaube an Jesus Christus, Gottes Sohn. Es ist uns ein Anliegen, von diesem Glauben weiter zu erzählen und so eine lohnenswerte Perspektive für das Leben aufzuzeigen.

Wir laden Sie ein, unsere Seiten zu entdecken und bei uns persönlich vorbei zu schauen. Wir freuen uns auch über suchende, zweifelnde, kritische oder einfach neugierige Besucher.

 

Tageslosung vom 26.11.2020
Nun, unser Gott, wir danken dir und rühmen deinen herrlichen Namen.
Sagt Dank Gott, dem Vater, allezeit für alles, im Namen unseres Herrn Jesus Christus.

Auf die Auferstehung hoffen

Das Wort von der Auferstehung sprechen Pfarrerinnen und Pfarrer am Grab. Es ist ein Wort des Widerspruchs gegen den Tod, der uns oft grausam überfällt, wenn wir einen vertrauten Menschen verlieren. Es ist ein Wort des Trostes, weil es den Menschen nicht dem Nichts ausliefert, sondern ihm einen Platz im Leben bei Christus zusagt.

 

(c) Evangelisches Medienhaus Stuttgart
Wer trauert, wird zunächst klagen und weinen. Aber die Trauer verwandelt sich und kann zur vertrauensvollen Gelassenheit werden: Der Verstorbene, die Tote ist bei Gott. Das Leben ist stärker als der Tod.Wer einen sterbenden Menschen begleitet und pflegt, wird sich schon früh mit Fragen der Trauer auseinandersetzen. Wer ein Kind verliert, erlebt einen kaum vorstellbaren Schock.Jeder Todesfall ist anders. Jede und jeder ist auf besondere Weise betroffen. Pfarrerinnen und Pfarrer stehen zum Gespräch zur Verfügung. Gemeinsam mit den Angehörigen bemühen sie sich um eine angemessene Gestaltung der Trauerfeier.
"Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt."
JESUS CHRISTUS, JOHANNES 11,25


 

Mehr zum Thema:

 

Downloads:

  • Alles hat seine Zeit - Broschüre für Trauernde - download
    Info: 247 KB | PDF | 16.09.2015

 

Bestattungsagende:

  • Gottesdienstbuch Bestattung S.1-18 Inhalt und Einführung - download
    Info: 51 KB | PDF | 16.09.2015

  • Gottesdienstbuch Bestattung S.19-32 Abschiedssegen -  download
    Info: 50 KB | PDF | 16.09.2015

  • Gottesdienstbuch Bestattung S.33-74 Bestattung Grundformen - download
    Info: 122 KB | PDF |16.09.2015

  • Gottesdienstbuch Bestattung S.75-82 Singen und musizieren - download
    Info: 37 KB | PDF | 16.09.2015

  • Gottesdienstbuch Bestattung S.83-166 Texte zur Auswahl - download
    Info: 138 KB | PDF | 16.09.2015

 

Quelle: http://www.elk-wue.de/glauben/gottesdienst-feiern/bestattung/

Ein "weltlich Ding" nach "Gottes guter Ordnung"

"Hiermit erkläre ich euch zu Mann und Frau." Diesen Satz dürfen evangelische Pfarrerinnen und Pfarrer nur im Film sagen. Denn nach evangelischem Verständnis wird die Ehe nicht in der Kirche geschlossen, sondern auf dem Standesamt. In der Kirche stellt das Brautpaar seinen gemeinsamen Lebensweg unter Gottes Segen.

© Evangelisches Medienhaus Stuttgart

Die evangelische Trauung ist keine Eheschließung, sondern ein "Gottesdienst anlässlich einer Eheschließung". Anders als in der katholischen Kirche ist sie kein Sakrament.

Sie hat auch keine rechtliche Bedeutung. Rechtlich entscheidend ist das Jawort auf dem Standesamt, denn die Ehe, so hat es Martin Luther formuliert, ist ein "weltlich Ding". Sie gehört zu den guten Ordnungen, die Gott nicht in die Hand der Kirche, sondern der "weltlichen Obrigkeit" gelegt hat.

Nach evangelischem Verständnis suchen die frisch gebackenen Eheleute im Traugottesdienst bewusst die Nähe Gottes. Der Schritt in die gemeinsame Zukunft ist zu allererst ein Grund der Freude. Er ist wie jede wichtige Lebensentscheidung aber auch mit der Frage verbunden, was die Zukunft bringen mag. Im Traugottesdienst gehen die Eheleute diesen Schritt mit Gottes Segen und unter der Fürbitte der Gemeinde. Außerdem bekräftigen die Eheleute vor Gott ihren Willen, sich zu lieben und sich treu zu sein. Sie bringen damit zum Ausdruck, dass sie auch Gott gegenüber verantwortlich füreinander sind.

Auch wenn die Ehe rechtswirksam auf dem Standesamt geschlossen wird, ist die kirchliche Trauung für viele Brautpaare offenbar der wichtigere Termin. Die meisten Trauringe tragen jedenfalls das Datum der kirchlichen Trauung.

Viele Paare möchten sich auch ökumenisch trauen lassen, denn es ist längst nicht mehr so, dass nur noch in den Grenzen der eigenen Konfession geheiratet wird. Eine ökumenische Trauung im strengen Sinn gibt es allerdings nicht. Möglich ist nur eine Trauung, bei der auch ein Pfarrer der anderen Konfession beteiligt ist, entweder also eine evangelische Trauung, bei der ein katholischer Priester mitwirkt, oder eine katholische Trauung, bei der ein evangelischer Pfarrer Teile der Liturgie übernimmt.

Andreas Föhl

 

Mehr zum Thema:

 

Downloads:

  • Anmeldung Ehejubiläen - download
    Info: 268 KB | DOC | 9.5.2016

 

Quelle: http://www.elk-wue.de/glauben/gottesdienst-feiern/trauung/

Bei der Feier des Abendmahls handelt Gott an uns. Er richtet uns neu aus für ein Leben in dieser Welt - in dem Wissen, dass diese Welt Gottes Welt ist, deren Vollendung auf dem Weg ist.


Das letzte Abendmahl© castrovilli - Fotolia.com

Die Bibel erzählt: „Der Herr Jesus, in der Nacht, da er verraten wurde und mit seinen Jüngern zu Tisch saß, nahm das Brot, sagte Dank und brach´s, gab´s seinen Jüngern und sprach: Nehmet hin und esset; das ist mein Leib, der für euch gegeben wird. Das tut zu meinem Gedächtnis. Desgleichen nach dem Mahl nahm er den Kelch, sagte Dank, gab ihnen den und sprach: Trinket alle daraus; das ist mein Blut des Neuen Bundes, das für euch und für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden. Das tut zu meinem Gedächtnis.“ 

Im Abendmahl soll das erlebt werden können, was Martin Luther einen „fröhlichen Wechsel“ genannt hat: Gott will uns von dem befreien, was als beschwerlich empfunden wird: Einsamkeit und Angst, Schuld und Hoffnungslosigkeit. Und Gott will uns das schenken, was er selbst an Gutem zu geben hat: Gemeinschaft und Lebensmut, Vergebung und eine Zukunftsperspektive über den Tod hinaus.

So ist das Abendmahl vieles auf einmal: Es ist Befreiung und Stärkung zugleich, es ist Frieden mit Gott und Gemeinschaft untereinander, es ist Vergebung der Sünden und Feier einer neuen kommenden Welt. Es ist Trost in der Einsamkeit und Sendung in neue Aufgaben. Es ist Dankbarkeit an einen Gott, von dem wir alles haben, und es ist Mahnung, was wir haben, mit anderen zu teilen.

Das Abendmahl ist ein Sakrament und göttlich Wortzeichen, worin uns Christus wahrhaftig und gegenwärtig mit Brot und Wein seinen Leib und sein Blut schenkt und darreicht, und vergewissert uns damit, dass wir haben Verzeihung der Sünden und ein ewiges Leben.
JOHANNES BRENZ (AUS DEM WÜRTTEMBERGISCHEN KATECHISMUS)

Das Abendmahl mit Kindern

Auch Kinder feiern das Abendmahl mit. Was noch vor wenigen Jahren die Ausnahme in der Evangelischen Landeskirche in Württemberg war, ist mittlerweile zur Regel geworden. Wer getauft ist, gehört zur Kirche. Und wer zur Kirche gehört, ist eingeladen, das Abendmahl mit zu feiern. Das gilt für Groß und Klein.

Und das war auch viele lange Jahrhunderte in der Kirchengeschichte selbstverständlich. Dort wo wir in der frühen Kirche etwas über die Taufe von Kindern hören, ist es die Regel, dass diese Kinder auch das Abendmahl empfangen. Der Kirchenvater Augustin schreibt über die Kinderkommunion: „Es sind Kinder, aber sie werden zu Gliedern von Christus. Es sind Kinder, aber sie empfangen seine Sakramente. Es sind Kinder, aber sie werden zu seinen Tischgenossen, damit sie das Leben haben.“

Im Reformationszeitalter lassen dann zwar weder die Bekenntnistexte noch die neuen Kirchenordnungen eine Bindung der Abendmahlszulassung an ein bestimmtes Lebensalter erkennen. Aber in vielen evangelischen Gebieten bürgerte sich mit der Einführung der Konfirmation das entsprechende Alter als Mindestalter für die Abendmahlsteilnahme ein. Erst im Hochmittelalter (1215) führte eine wachsende Scheu vor der Heiligkeit des Abendmahls zur Einführung einer Altersgrenze für die bis dahin teilnehmenden Kinder. 

Nachdem diese zwangsläufige Verbindung von Konfirmation und Abendmahl in den letzten 50 Jahren des 20. Jahrhunderts immer wieder in Frage gestellt wurde, hat die Synode der württembergischen Landeskirche im Jahr 2000 schließlich eine Neufassung der Abendmahls- und Konfirmationsordnung einstimmig beschlossen. Danach sind auch noch nicht konfirmierte Kinder und Jugendliche zur Teilnahme am Abendmahl eingeladen. Sie sollen ihrem Alter gemäß darauf vorbereitet werden.

 

Downloads:

  • Broschüre Abendmahl mit Kindern - download 
    Info: 458 KB | PDF | 16.09.2015


 

Quelle: http://www.elk-wue.de/glauben/gottesdienst-feiern/abendmahl/

© 2020 Evangelische Michaelskirche Forchtenberg